Schon das Auswärtsspiel in der Hinrunde war einfach nur bitter und hatte mindestens einen Punkt verdient. Was jetzt passiert ist. lässt nur noch den Schluss übrig, dass der DFB uns nicht in Liga 1 haben möchte.

Dominanter Start

Wer befürchtet hat, nach dem blassen Auftritt gegen Augsburg folgt wieder so eine Lala-Leistung, wird positiv überrascht. Die Jungs starten wieder bissig und entschlossen – und sie lassen sich keineswegs hinten reindrängen, sondern geben selber Gas!

Es sieht richtig gut aus, was wir da sehen. Lediglich auf dem letzten Meter fehlt mal wieder die letzte Konsequenz.

Tor aus dem Nichts

Ausgerechnet Guirassy bringt uns ins Hintertreffen. Das hat er auch schon gemacht, als er noch für uns gespielt hat. In diesem Fall ist er der einzige der rafft, dass die Abseitsfalle nicht funktioniert und in eine völlig ungefährliche Bogenlampe reinläuft, während unsere Jungs sich die verschlafenen Augen reiben. Seit wann arbeiten wir überhaupt mit Abseits-Fallen? Ist uns vorher so nicht aufgefallen. Das Ding ist jedenfalls schön nach hinten losgegangen.

Rot im Niemandsland

Dan die Rote Karte. Die ist schon tödlich, wenn sie nach einer Notbremse kommt. Aber irgendwo an der Mittellinien in einer Allerwelts-Spielsituation? Dumm gelaufen. Denn bei allem Unglück in der Situation werden wir Jahmai Simpson-Pusey nicht für sein Engagement kritisieren.

0:2 und es sieht aus, als sei’s vorbei

Normalerweise bis du tot, wenn du in der 60sten in Unterzahl das 0:2 fängst. Wir aber nicht. Wir machen weiter. Wir kämpfen. Wir opfern uns auf. Die Belohnung kommt kurz vor Schluss – in der 88sten. Kaminski macht das Ding.

Giftig bis zum Ende

Jetzt geht es nochmal richtig los! Wir drücken, wir stiften Unruhe, wir wollen den Ausgleich unbedingt. UNs siehe da – wir setzen die Dortmunder so unter Druck, dass eine von ihnen im Sechzehner ein klares Handspiel begeht. Bingo!

Leider nein, wenn der Schiedsrichter war in Gedanken und mit dem Blick woanders und sieht auch keine Notwendigkeit, sich die Sache anzuschauen. Ein Skandal.

Kein Wunder, dass Michael Trippel der Kragen platzt. Er prangert das Versagen lautstark im Stadion an – nach Abpfiff.

„Ich werde Ärger kriegen, aber ich sage es: In der Nachspielzeit gab es ein klares Handspiel eines Dortmunders, und das guckt sich noch nicht mal einer an.“

Michael Trippel

Kölle 1:2 DFB

ZWEI KÖLSCH auf…

MICHAEL TRIPPEL, der eine Regel gebrochen haben mag, aber eine himmelschreiende Ungerechtigkeit klar ansprach.

 

Pfui! Ekelhaft DFB!!

Der feine Deutsche Fußballbund äußerte sich übrigens wie folgt: „Wir missbilligen die Äußerungen entschieden und halten sie für inakzeptabel“. Wirklich Inakzeptabel war die Leistung bzw. das arrogante Verhalten des DFB-Schiedsrichters! Wenn uns ein solcher, die Existenz eines Vereins bedrohender Fehler unterlaufen wäre, hätten wir uns zuallererst an die eigene Nase gepackt und wären mit dem Regelverstoß des Stadionsprechers sehr behutsam umgegangen! Pfui! Ekelhaft, DFB!