Modeste, Modeste, Anthony Modeste! Dies ist eine der Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Und es ist keine Geschichte von humpelnden Elfmeterschützen oder Last-Minute-Joker-Toren, sondern ein Stück über Fans und Häme. Zwei Begriffe, die auf den ersten Blick nicht sympathisch erscheinen mögen, aber bisweilem auf das Schönste miteinander verbunden sind. Insbesondere heute.

Querschläger aus Dresden

Wir sitzen im Gaffel am Dom und sind total fokussiert. Auf unser Kölsch und auf einen Sieg gegen Stuttgart im DFB-Pokal. Aus Richtung unseres Tisches schallt es ab und an „Dynämö“ – so klingt das zumindest für uns. Es gab einen Buchungsfehler und so sitzen wir neben unserem Stammtisch, was in diesem Fall Spaß macht, weil wir sympathische Nachbarn an unserem eigenen Tisch haben – unter anderem eine Kamerascheue aber lautstarke und ziemlich witzige Dresdnerin.

Badische und Unsymbadische

Nun fällt auch noch eine blei weiß gestreifte Horde ein. Hey, sind das nicht KSC-Fans? Auf die Idee, dass die hier anlanden, waren wir gar nicht gekommen. Aber da sie soeben Leverkusen aus dem Pokal geworfen haben, werden sie ihm Gaffel am Dom natürlich gebührend abgefeiert.

Pointe der Geschichte: Im Gegenzug für das Pisaken der Pillen erwarten die Karlsruher, dass wir ihre Lieblingsfeinde aus Stuttgart besiegen, was wir prompt tun. Und weil dabei ein gewisser Anthony Modeste iene prominente Rolle spielt, stimmen wir gemiensam mit den Jungs in Blau und Weiß einen offenbar über die Grenzen Kölns bekannten Song an…

Stuttgart 0:2 Kölle

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