Unwüdriger geht es nicht. Aber es passt ganz wunderbar zu diesem die Welt vergiftenden Konzern, seinem Fairness verachtenden Fußball-Konstrukt und einem Innenminister, der Leverkusen-Fan ist und offenbar entdeckt hat, dass es von seinem Versagen an anderer Stelle ablenken kann indem er Fußballfans kriminalisiert. Wer also glaubte, dass sich der unfähige und gefährliche Einsatzbefehl, dem die Polizei in Mönchengladbach zu folgen hatte, nicht zu unterbieten ist: Here we go!

Aufopferungsvolles, aber zu wenig griffiges Verteidigen
Damit ist eigentlich schon fast alles gesagt. Die Mannschaft spielte, als vermisse sie den Support der Kurve. Sie hat es dafür echt gut hinbekommen, die Leverkusener zu verteidigen. Und Waldschmidt vergab gleich zwei Hochkaräter. Diese Tore hätten dem Spiel eine andere Farbe gegeben.
Dann wird ein Leverkusener im Strafraum völlig bescheuert – nämlich in den Rücken – angespielt und kommt auf den Blitzgedanken, die Hacke zu recken. Was für ein Tor!
Dieses Ding reichte, um unsere Köpfe hängen zu lassen. Leverkusen legte noch einen drauf und das war dann der Endstand. Nebensache an einem Tag wie heute, an dem die Fußballkultur erneut angegriffen wurde – und zwar von denen, die wir dafür gewählt haben, die Kultur schützen.
„Während andere Bundesligavereine bei Fehlentscheidungen um ihre Existenz bangen müssen, spielen von der DFL protegierte Klubs und Konstrukte mit finanzieller Freiheit auf. Erstaunlich, dass Leverkusen das erst jetzt ausnutzen konnte.“
Roland Peters, n-tv

Ekel 2:0 Anstand
ZWEI KÖLSCH auf Teile der Leverkusener Fanszene,
die aus Solidarität zum Boykott der Kölner nach ihrer Pyroshow ebenfalls das Stadion verlassen haben.


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