Das Richtungsspiel. So haben wir den Kick gegen Pauli in der Hinrunde genannt. Es war ein Grottenkick. Weil Pauli sich geweigert hat, auch nur das Geringste zum Spiel beizutragen – und wir am Ende das Pech hatten, dass Schwäbe ausrutscht und einen komplett haltbaren Ball reinkullern lässt. Gefühlt der einzige Ball, der überhaupt auf unser Tor geht.

Funkel is back!

Was wir in Pauli zu sehen bekommen, ist schwere Kost. Wagners scheint der Devise Friedhelm Funkels zu folgen, der sich gerne auf die Defensive konzentriert und lieber unansehnlich spielt, als erfolglos. Man denke nur an die Saison, als er unseren FC in die Relegazion geführt hat und wir sogar noch das erste Spiel gegen Kiel verloren haben.

Blutleer

Das Ergebnis ist ein blutleerer Auftritt. Man hat den Eindruck, die Jungs können den Schalter nicht umlegen und verwechseln defensives Spiel mit Passivität. Es ist kaum anzusehen- Wir verunsichern uns selbst und werden von diese wirklich nicht starken Truppe aus Hamburg hinten rein gedrängt.

Ergebnis entschädigt etwas

Dass wir am Ende mit einem Auswärtspunkt heimfahren, grenzt an ein Wunder. Das Ergebnis kann die vielen Fragen, die wir haben, nicht übertünchen, aber er ist dennoch wichtig und lässt uns weiter hoffen. Und wenn man bedenkt, dass wir einen direkten Konkurrenten im letzten Moment vom Podest gestoßen haben, ist dieser Punkt noch viel wichtiger als ohnehin schon.

„Es sind zwei verlorene Punkte.“

Jackson Irvine, St. Pauli

Kölle 1:1 St. Pauli

ZWEI KÖLSCH auf Jakub Kaminski,

der nicht den besten Tag erwischt hat, aber sich nie hängen lässt und am Ende den so wichtigen Elfer rausholt.