Sahnestart in die Saison. Deswegen kann uns der unfassbar unsympathische Gegner auch nicht schrecken. Alleine der Rückblick auf die letzten beiden Siege gegen Freiburg und Schalke zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht und macht den Brause-Schluckauf wett. Ein paar warme Worte verlieren wir zu denen natürlich trotzdem:

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Erstes Duell zwischen uns und den Unaussprechlichen

Es ist eine Premiere so wie der erste Pickel auf der Stirn oder der erste Blötsch im Blech des neuen Autos: Nichts, das man unbedingt feiern möchte. Im Gegenteil: Man denkt sich einfach „Hoffentlich ist es nicht wahr, oder wenigstens schnell vorbei“. Klar ist nur, dass wir gegen die auf keinen Fall verlieren möchten.

Fans leisten Widerstand

Schön zu sehen, dass sich immer mehr Fans gegen Auswüchse wie RB Leipzig organisieren und Zeichen setzen. Unsere Fans machen das durch eine Sitzblockade vor der Tiefgarageneinfahrt. Klar, dass die Leipziger jetzt wieder flennen werden und sich zum Opfer hochstilisieren. Dabei probieren die nicht einmal, in die Garage zu fahren. Eigentlich klar, denn wenn die Opferrolle zum Konzept wird, wird jeder Angriff dankbar angenommen.

Klare Antwort auf kalte Dusche

Das Spiel beginnt 15 Minuten verspätet und zwar überhaupt nicht so, wie man sich das wünscht. Schon nach 5 Minuten steht es 1:0 für Leipzig. Aber unsere Jungs knicken nicht etwa ein, sondern zeigen eine klare Gegenreaktion. Erst trifft Modeste aus dem Abseits, dann macht Osako den Ausgleich aus spitzem Winkel rein.

Keine weiteren Tore

Danach sind beide Teams glücklos und am Ende scheint es auch so, dass beide mit dem Punkt leben können. Wir rutschen einen Tabellenplatz ab – auf Platz 3. Aber wir bleiben ungeschlagen und können voller Vorfreude in die Saison schauen. Allerdings spielen wir lieber gegen Fußballvereine als gegen Aufputschmittelhersteller.

Kölle 1:1 Leipzig

Nachtrag zur Sitzblockade

Wichtiges Zeichen von Werner Spinner, der sich zwar nicht komplett hinter die Fans stellt, aber deutlich gegen RB positioniert.

“Leipzig wird diese Vorkommnisse immer wieder dazu nutzen, andere schlecht und sich selbst besser zu machen“

Werner Spinner

Natürlich ermittelt der DFB mal wieder und die RB Schergen sind sogar so dreist, Stadionverbote zu fordern. Mit Meinungsfreiheit und der Wahrnehmung von Bürgerrechten haben die offenbar nix am Hut. Solange dem Verband die Kohle wichtiger ist als der faire sportliche Wettbewerb und die Menschen, die den Fußball lieben, wird sich daran auch nix ändern.

“Das hat mit dem Sport, den wir so lieben, nichts zu tun!“

Peter Neururer über RB Leipzig

Nachtrag 2: Kurzinterview

Um das Spieltagsmotto und unsere Haltung zu RB ging es später auch in einem Interview mit dem Fußballblog 3zwo5.de. Wer Bock drauf hat: Es ist HIER nachzulesen.

Externe Links zu RB:

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